Entlang dem Auob fahrend erreichen wir die namibische Grenze in Mata Mata.
Die Ausreise aus Südafrika haben wir bereits in Twee Rivieren erledigt, sodass nur noch aufgetankt werden muss. Der Grenzoffizier öffnet die Schranke und erklärt uns alles sei erledigt für die Weiterfahrt. Wir fahren an scheinbar leeren Grenzgebäuden von Namibia vorbei und halten ca 500m nach der Grenze um das GPS zu konsultieren. Plötzlich rast ein Jeep von hinten auf uns zu und stoppt. Ein erboster Grenzoffizier erklärt uns, dass wir soeben illegal nach Namibia eingereist seien, ohne die notwendigen Stempel in den Pässen. Brenzlige Situation, wir kehren um und erhalten aber kurz vor dem Schliessen der Grenze die notwendigen Eintragungen.
Abendstimmung auf der Camp Site der Terra Rouge Gästefarm.
Sehr netter Empfang durch die Farmerin mit Keks und Kuchen.
Der Farmer, ein ehemals Deutscher ist ausser Hause auf Einkauf von Zuchttieren.
Auf der Farm leben 4000 Schafe, 400 Rinder, Pferde und es gibt sogar Giraffen.
Die zwei Kinder werden zu Hause unterrichtet, nachdem der Farmerin der allwöchentliche Hol- und Bringservice von 2 x 500 km zuviel wurde. Ein Schulbus gibt es nicht, da nur wenige Familien mit Kindern hier unten im Süden von Namibia leben. Man ist hier unten ganz schön isoliert, auch wenn der Staat Internet Anschluss und Fix Net organisiert hat.
Der alte Baumbestand ist ideal zum Campen.
Das ehemalige Flussbett des Aob, das wir vom Kgalagadi Park her kennen,
setzt sich über 200 km in Namibia nach Norden fort.
Die Landschaft ist sehr ähnlich wie im Park, die Schottertstrassen sind aber viel breiter und in sehr gutem Zustand.
Tausendfüssler: im weichen Sand ist die Doppelspur der Füsse deutlich sichtbar.
Pferdefuhrwerk: immer noch ein beliebtes und oft einziges Transportmittel.
Da es nur wenig Verkehr auf der Strasse gibt ist das problemlos.
Historical Guesthouse in Stampriet: Harmonisches Zusammensein von Schwarz und weiss ist möglich
Nach Stampriet verflacht sich die Landschaft
Alter einsamer Wachturm: wer den wohl gebaut hat?
Mitten im Nichts: wir treffen auf unsere Schweizer Freunde,
die uns auf dem zweiten Teil unserer Reise begleiten werden.
In der Umgebung von Windhoek stossen wir nach all den unzähligen roten Dünen wieder auf richtige Berge.
Es wird wieder zivilisierter: Die Arebbusch Travel Lodge in Windhoek, mit prachtvollem Garten...
und sauberem Swimming Pool
Feudales Campieren mit privater Dusche, WC, Grillstelle und gedeckter Terrasse.
Auf Stadtbesichtigung
Die Christuskirche thront oben auf einem Hügel,
daneben das recht moderne Parlamentsgebäude.
Independence Ave, die Bahnhofstrasse von Windhoek, nur nicht so pompös.
In der Luisenapothek wird noch Deutsch gesprochen.
Zeitungen gibts in 3 Sprachen: Deutsch/Englisch/Afrikaans
Deutsches Buchantiquariat: Alte Heldengeschichten aus vergangenen Zeiten...
Herero Frau in viktorianischer Tracht und kunstvoll gefalteter Haube.
Oben am Luxury Hill die Heinitzburg, heute ein Hotel und Restaurant mit bekanntem Weinkeller.
Schöne Panortamasicht auf Windhoek von der Heinitzburg.
Die Stadt liegt weitgestreut in einem Kessel auf 1700 m.
Das eigentliche historische Zentrum ist schwer auszumachen.
Das Restaurant Leo's kann man nur weiterempfehlen, insbesondere dessen Weinkeller...
Die Schaufenster der Läden sind oft auch am Tage vergittert.
Schon um 5 Uhr schliessen die Läden und die Strassen leeren sich.
Gut gesicherte Ladentüre: drei Schlösser sind besser als eines...
Abends feiern wir unseren 42. Hochzeitstag im Restaurant Gathemann.
Urs Gamma, der aus der Schweiz stammende Besitzer ist auch Chefkoch und nebenbei noch Honorarkonsul der Schweiz. Eine Botschaft gibts nur in Pretoria/SA
Dies ist das Ende des ersten Teils unserer Reise, ab heute gehts mit der Gruppe in Richtung Schwarzafrika.
Witerhin alles Gueti und viel Schöns !
AntwortenLöschenMir freued eus a eure Bilder und Kommentar.
Es isch immer spannend !
Gnüsseds und witerhin e unfallfreii Fahrt !
Urs & Jrene