Samstag, 5. April 2014

23. Eco Trail Kgalagadi

 

DSC 3690

Wir machen eine 4x4 Tour abseits der Touristenpfade.
Nur 6 Fahrzeuge sind pro Woche zugelassen.
Unser Ranger Rob erklärt uns die Spielregeln in der Wildnis.
Niemand steigt aus dem Fahrzeug oder entfernt sich von der Gruppe,
ohne dass er vorher die Gegend inspiziert hat.
Die Waffe darf nur im absoluten Notfall gebraucht werden.

 

DSC 3841

Wir sind 16 Teilnehmer, 4-77 Jahre alt.
Die drei  Familien aus Südafrika sind befreundet oder untereinander verwandt.
Wir sind die einzigen Ausländer, werden aber sehr gut integriert ins Familienleben.
Kommunikation erfolgt  in einem  Gemisch von Afrikaans und Englisch,
eine gute Uebung für uns, da Afrikaans gar nicht so verschieden ist von Schweizerdeutsch.
Chuchichästli  auszusprechen  ist kein Problem für Afrikaaner


 DSC 3702

Der Ranger fährt vorne, ausgerüstet nur mit dem Nötigsten:
Wasser, Zelt, Spaten, Heckenschere und Gewehr... 

 

DSC 3692

Ueber 200 km Sandpiste stehen uns bevor. 
Solange es eben ist und gerade aus geht, kein Problem. 

 

DSC 3695

Ueberall  rote Sanddünen, wie wir sie von Sossusvlei in Namibia her kennen,
nur sind sie hier stark ueberwachsen.

 

DSC 3705

Hier die richtige Spur zu finden ist nicht immer einfach, besonders wenn der Wind das hohe Gras verweht...

 

DSC 3710

 Erstes Camp unter den Bäumen. Die grosse Braai Party beginnt : Gekocht wird immer gemeinsam.
Erst wird mit  hartem duftendem Holz genügend Glut erzeugt, um die riesigen Steaks zu grillieren.
Das Feuer wird ständig neben der Glut aufrecht erhalten, als Schutz vor wilden Tieren.

DSC 3780

Bis alles gekocht und gebraten ist, ist es meist  schon 9 Uhr ab.
Die Familien sind Baptisten, vor dem Essen stehen alle im Kreis und beten. 

DSC 3713

Als Zutaten gibts  Griess  und Ratatouille.

DSC 3716

Zum Dessert Lindt Schokolade…..

DSCN0659

 

DSCN0665

Trotz Halbwüste gibts Futter für Tiere: Gemsbock Gurke mit Stacheln, die vor vorzeitigem Fressen schützen.

 

DSCN0671

Tsamma Melone: Ein wichtiger Wasserspender für Tier und  Buschmänner mit tiefer Saftwurzel.

 

DSCN0669

DSCN0670

DSCN0672

Wilde Gurke….

DSC 3729

mit Fruchtfleisch, wie wir es von den Gurken her kennen.

 

DSCN0673

DSCN0676

wunderschöne Savannenlandschaft

 

DSC 3717

DSC 3720

DSCN0677

Anstieg zur Düne: Der Weg läuft immer im rechten Winkel über die Düne .
Der sandige Untergrund erfordert hohe Anfahrtsgeschwindigkeiten um genügend Momentum zu haben,  was bei kurviger Anfahrt (siehe Bild) nicht immer einfach ist.
Auf der anderen Seite gehts sofort meist ebenso steil runter, was sehr langsames und vorsichtiges Fahren erfordert (Rutschgefahr).

Nach  der Krete muss deshalb die  Geschwindigkeit sofort auf fast Null abgebaut werden. Wer zu früh bremst bleibt oben im Sand sitzen, ohne Möglichkeit von anderen Fahrzeugen Hilfe zu kriegen: Nur Schaufeln hilft weiter. 

 

DSC 3724

Der Teufels Dorn: Schöne Blume aber kleine teuflische Dornen als Fressschutz.

 

DSC 3726

 

DSC 3730

Hier heisst es aufpassen, dass man nicht in die Höhlen der Wüstenratten einbricht.

 

DSCN0681

DSC 3732

DSC 3733

Können sehr gross werden: Kameldorn Baum...

DSC 3736

mit Stacheln und typisch sichelförmigen Früchten

 

DSC 3738

DSCN0683

In der Ferne eine Salzpfanne, dank Regen sogar etwas grün.

DSC 3741

DSC 3743

Gemeinsamer Lunch unter einem Baum:
Menü: Speck,Eier und Käse, dazu Griess von gestern.

DSC 3746

 

DSC 3756

Heikler langer Aufstieg auf die Düne. 
Beschleunigung unten auf 60 Sachen, sonst bleibt man im Endstück im Sand stecken.
Beifahrer und loses Ladegut werden so richtig durchgeschüttelt.   

DSC 3754

Auch der Guide braucht zwei Anläufe...

 

DSC 3751

Solche Aussichtspunkte müssen eben erst hart erarbeitet werden..

 

DSC 3764

In dieser Savanne mit meterhohem Gras ist es für die Tiere einfach sich zu verstecken

 

DSC 3782

Morgenstimmung: es ist recht frisch und man sehnt sich der Sonne entgegen.

 

DSC 3783

Jeden Morgen muss alles wieder verstaut und fixiert werden.

 

DSC 3781

Nächtlicher Besucher: Frische Hyänenspuren hinter dem Zelt der Jungs...

 

DSC 3788

Endlose Savanne

 

DSC 3792

DSC 3793

DSC 3794

DSC 3795

Jeden Tag muss der Kühler dreimal von Grassamen befreit werden...

 

DSC 3799

Heikler Abstieg im Low Range, da Bremsen nicht erlaubt und Steuern fast wirkungslos.

 

DSC 3807

Der Skorpion betäubt seine Beute mit Gift, für Menschen aber ungefährlich.

 

DSC 3812

Blütenstand der Crinum Lilie.

WDSC 3815

Neben blühenden Lilien sind auch zwiebelartige Fruchtstände zu sehen..

DSC 3816

die nach einiger Zeit wie Kot aussehen..

 

DSC 3817

Unser letztes Camp in der Wildnis ist neben einer Wasserstelle.

 

DSC 3838

Camps sind spartanisch eingerichtet: Plumpsklo und Dusche mit Aufhängung für den Wassersack.

 

DSC 3825

Besonders die Klos sind sehr beliebt bei den Geckos. Den Kleinen haben wir unter der Klobrille entdeckt.
Der ideale Ort um Fliegen zu fangen... 

 

DSC 3840

Abfallsack und Waschgelegenheit: alles muss mitgebracht und wieder entsorgt werden.

 

DSC 3836

Die Düne hinter dem Camp

DSC 3829

Aufstieg zum Sundowner auf die Düne.

DSC 3835

Unglaubliche Panoramasicht  und  Abendstimmung  hier oben.

DSC 3833

 

DSC 3839

Meistens bilden wir eine Wagenburg mit Zelten und Feuerstelle in der Mitte...

 

DSC 3856

Glückliche Finderin

DSC 3858

Letzte Rast unter dem ca 300 jährigen Baum.

DSC 3846

Und nochmals eine Düne und dann ist es geschafft.

 

DSC 3850

 Wir sind zurück wieder im Nossob Tal.

 

 DSC 3841

Danke liebe Freunde, es war ein schönes Gemeinschaftserlebnis 

 

Wilde Tiere:

Wer viele Tierbilder erwartet hat muss ich enttäuschen:
Die Zahl der Tiere ist hier in dieser trockenen Halbwüste mit nur wenigen Wasserlöchern viel geringer als unten im Nossob oder Auob Flusstal und zudem sind die Tiere sehr scheu, da nicht an Autos und Menschen gewöhnt.
Die Elandantilopen, Gemsböcke, Springböcke, Kudus, Erdmännchen, Schakale und und und sind sofort auf der Flucht sobald ein Auto erscheint und somit für Photographen schwierig aufs Bild zu kriegen. 

 

 

 

1 Kommentar:

  1. Hallo Judy und Dani. Wir geniessen Reise mit Euch. Barbara ist ganz begeistert und möchte am Liebsten gleich zu Euch stossen. Ich versuche jetzt direkt ins Blog zu schreiben. Hoffentlich gelingt es.
    Hier ziemlich kalt und Regen. Morgen sollte sich das Wetter bessern.
    Liebe Grüsse
    Andreas

    AntwortenLöschen