Zum Glück sind wir aus dem Grenzgewühl raus.
Tansania ist nicht mehr so stark bewaldet wie Sambia. Auf Grund des starken Bevölkerungswachstums
(aktuell 45 Mio) ist viel Land gerodet worden und wird jetzt zum Anbau von Mais verwendet.
Typische Siedlung mit Blechdächern, die in der Sonne funkeln.
Im Innern trocken, aber wahrscheinlich auch sehr heiss…
Klimaanlagen sind hier noch unbekannt..
Das südliche Tansania ist eine riesige Hochebene auf 1400-1800 m.
Das feuchtwarme Klima begünstigt den Anbau von Bananen, Mangos und Papayas.
Hier treffen wir auch auf die ersten Kaffeeplantagen.
Landarbeiter mit Klinge zum Mähen des Grases.
Die Plantage (Anbaufläche120 ha ) gehört einem Schweizer der in Deutschland lebt.
Gemanagt wird der Betrieb ebenfalls von einem Schweizer und einem Agronomen aus Zimbabwe.
Das Marketing und Vertrieb wird von einem Partner in Dar es Salaam organisiert.
Junge Kaffeesetzlinge zum Erneuern der teilweise über 50 jährigen Kaffeestauden.
Hier wird auch mit neuen Kreuzungen experimentiert.
Angebaut wird die Arabica Sorte, eine der qualitativ besten Sorten, die aber ertragsmässig und von der Robustheit her nicht mit brasilianischen Sorten verglichen werden kann.
Die Kaffeepflanzen müssen in der Trockenzeit bewässert werden.
Die lokalen Bäche geben oft nicht genug Wasser her. Wasser aus Bohrlöchern sollte das Defizit abdecken, doch die vereinbarten Wassermengen werden vom nahen Dorf nicht eingehalten, da diese für die stark gewachsene Bevölkerung auch zuwenig Wasser haben. Ein richtiger Teufelskreis: kein Wasser, kein Kaffee, keine Arbeit, kein Geld….
Grosse Bäume mit lockerem Blattwerk spenden den notwendigen Schatten.
Man lässt zwei Triebe auf dem Wurzelstock, die alternierend alle 5 Jahre durch neue Triebe ersetzt werden.
Die Nebentriebe werden ausgelichtet um genügend Luft zu haben (Pilzbefall bei Feuchtigkeit).
Neben den 30 Festangestellten helfen bis zu 200 Pflückerinnen aus der Umgebung den Kaffe zu ernten.
Geerntet wird über mehrere Wochen, wobei jeweils nur die roten Beeren gesammelt werden.
Eine Pflückerin verdient etwas weniger als ein Franken für einen vollen Korb.
Eine flinke Frau schafft ca. 10 Körbe pro Tag...
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Die Kerne der Kaffeekirschen werden mechanisch von den Hüllen getrennt.
Die Kaffeebohnen werden mit Wasser gewaschen und in grosse Tanks geschwemmt.
Hier erfolgt die Fermentation der restlichen an den Bohnen verbleibenden Polysacharide.
Die gesäuberten Bohnen werden an der Sonne getrocknet,
bevor sie in Säcke zum Transport abgefüllt werden.
Wir geniessen einen lokalen Espresso aus frisch geröstetem Kaffee.
Geröstet wird prinzipiell in den Ländern der Abnehmer, da meist Kaffeemischungen verwendet werden, die an den lokalen Geschmack angepasst sind.
In Mbeya, einer lokalen Kleinstadt
Geschäftiges Treiben
Hier kriegen wir die von der Polizei geforderten Leuchtstreifen für unsere Camper.
An Zwiebeln und Kartoffeln herrscht kein Mangel
In Tansania sind Motorräder und Mobiltelefone sehr beliebt
Zwischendurch wird eine Kuherde durch das Städtchen getrieben...
Morgendliches Chaos
Sobald Siedlungen auftauchen gilt Tempo 50. Innerorts verhindern ¨schlafende Polizisten¨ein schnelles Vorwärtskommen. Die Polizei kontrolliert die Einhaltung der Geschwindigkeit häufig mit Radarpistolen speziell an Ortsausgängen, die meist nicht klar beschildert sind .Ideal um den erforderlichen Tagesumsatz rasch zu erreichen..
Grosse Trocknungsanlage...
„Anbau" von Sonnenblumen direkt an der Strasse
Hochmoor auf 1900 m ü M.
Tannenwald hinter dem Moor, ein Bild wie aus dem Schwarzwald..
Moscheen in jedem Dorf weisen auf den zunehmenden islamischen Einfluss in der Nähe von Dar es Salaam hin.
In Mikumi übernachten wir bei Joseph Gwerder aus dem Muotathal. Er lebt hier als einziger Schweizer seit 13 Jahren und ist mit einer Tansanierin verheiratet.
Gute Schweizerküche mit Züri Geschnetzeltes und Rösti: eine angenehme Abwechslung nach eher kulinarisch mageren Reisetagen.
Ausflug in den Mikumi N.P.
Typische Savannenlandschaft
Die Hauptstrasse führt mitten durch den Park
Hier sind weniger die schweren LKW’s ein Problem,
sondern die Tiere des Parks, die häufig die Strasse überqueren.
Elefanten, Giraffen: direkt neben der Strasse...
Im Gebäude der Parkverwaltung hangen die Fledermäuse unter dem Dach
Im grossen Park suchen wir lange nach Wildtieren….
Ein Park ist eben kein Zoo...
Plötzlich tauchen Büffel auf.
Wo’s Büffel hat, hat es auch Vögel..
Impala Antilopen sind auch hier häufig anzutreffen.
Hübsches Paar: Marabu und Impala Antilope
Eine Gnuherde wärmt sich in der Sonne
Uralte Baobab Bäume (Affenbrotbaum): Die Früchte sind bei den Affen beliebt.
Tiergemeinschaft: Impalas, Zebras und Gnus: Je mehr wachsame Augen, umso eher sieht man Feinde.
Eindrückliche Grössenverhältnisse
Im Hyppo Pool sind nur ab und zu kleine Höcker sichtbar.
Die Kolosse bleiben meist tagsüber unter Wasser, da ihre unbehaarte Haut wenig Schutz gegen die Sonne bietet.
Gefressen wird Nachts auf den umliegenden Wiesen.
Kontakte mit Hypos am Lande sind nicht ratsam, da die Tiere sehr aggressiv werden können.
Der afrikanischer Büffel mustert uns kritisch.
Lodge mit freier Sicht auf die Savanne