Am Morgen verlassen wir diesen friedlichen Ort und somit das Western Cape,
um wieder nach Norden zu gelangen.
Unser Fernziel ist Upington.
Links und rechts der über 20-30 km langen, schnurgeraden Strassen viel karges Land .
Die Echse will die Strasse überqueren, ein gefährliches Unterfangen..
Zum Glück hast sehr wenig Verkehr.
Einzelne wenige Farmen, wo Bewässerung möglich ist.
Die Farmgebäude rechts, die ehemaligen Sklavenhäuser links..
Nur alle 100 km gibts ein kleines Dorf, ohne Infrastruktur, dazwischen einfach nichts...
Mohair Ziegen haben den Farmern einen gewissen Wohlstand ermöglicht.
Rund um das Städtchen Prieska, einer grünen Oase, wird Weizen angebaut und in riesigen Silos eingelagert.
Davor nochmehr Silos, bewohnt durch Webervögel..
Nach 400 km versuchen wir ein Uebernachtungsplatz zu finden.
Der Campingplatz mit prächtigem Garten ist bis auf ein paar schwarze Arbeiter aus Kimberly,
(sind hier eingemietet) leer und die ältere Besitzerin nicht auffindbar.
In der nahen Lodge am Orange River ist die Rezeption geschlossen, man geniesst den Sonntag…
Wochenende in SA sind immer problematisch.
Entweder ist alles überfüllt (NP’s) oder man macht einfach den Laden dicht.
Wir entschliessen uns, auch noch die letzten 250 km bis nach Upington zu fahren.
Bald ist es geschafft. Die Landschaft ist wieder richtig grün und dichter besiedelt.
Erstmals seit 5 Wochen ist Namibia wieder in Reichweite.
Der nahe Orange River….
ermöglicht den Anbau von Zitrusfrüchten (Dörrfrüchte) und vor allem Weinbau.
Unser Camping liegt am Ende einer kilometerlangen Allee mit alten Palmen.
Es hat gerade noch gereicht bevor es dunkel wird.
Besucher auf dem Campingplatz: Mangusten mit langem Schwanz mit weisser Spitze.
Eine Horde Affen ist über den Zaun geklettert.
Abfalltonnen werden auf alles Essbare untersucht und Papier und Plastik weitherum verstreut.
Abstecher dem Orange River entlang nach Augrabies.
Wineries entlang dem Fluss, wie wir sie schon in Namibia angetroffen haben.
(Der Orange River fliesst bei Lüderitz ins Meer)
Die bekannten Augrabies Fälle: Der Fluss teilt sich vor den Fällen in unzählige Arme auf.
Das Wasser stürzt an mehreren Stellen in Etappen über 100 m in die Tiefe.
Momentan sind das 800 m3/h, eine riesige Menge, aber im Vergleich zum
Hochwasser von 1988 mit 8000m3/h eine Kleinigkeit.
Alte Photos zeigen, dass der Pegelstand diese Aussichtsplattform erreichte.
Schön gefärbtes Eidechsenmännchen.
Kampf zweier Männchen ums Harem.
Wassermühle: Bei Hochwasser werden auch die Flanken des Canyons überflutet.
Die Gischt ist richtig angenehm, bei einer Lufttemperatur um die 36°C
Alte Wassermühle mit ca. 4m Durchmesser
Auch nach dem grossen Wasserfall beruhigt sich der Fluss kaum.
Das Becken nach dem Fall ist über 100 m tief und soll Diamanten enthalten.
Mehrere Wassermühlen haben sich über Jahrtausende im harten Granit gebildet.
Einer der Seitenzuflüsse.
Die Schlucht ist ein Paradis für Klippschliefer
Wasser gibts nicht nur im Canyon.
Nach starkem Regen auf dem Camping Platz.
Heute ist nichts mit Grillieren. Die 4 Kochnischen sind jetzt sehr begehrt.
Gekocht wird ausschliesslich von Männern.
Überraschung nach einer regnerischen Nacht.
Wir sind zum Glück auf einer kleinen Kuppe in Sicherheit.
Bevor der Fluss noch weiter steigt, machen wir uns auf den Rückweg.
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