Swellendam ist eine der ältesten Städte von SA, gegründet ca 1750, liegt an der Garden Route die bis Port Elizabeth geht. Die grüne, fruchtbare Parklandschaft hat der Strasse den Namen gegeben.
Der Drostdy: ursprünglich Amtssitz des Drostes von Swellendam, gebaut von der Holländisch Ostindischen Kompanie, später als Gerichtssitz gebraucht.
Küche mit offenem Herd
Vorratskammer
Das Esszimmer in viktorianischem Stil.
Auf die europäischen Gewohnheiten wollte man auch hier nicht verzichten.
Noch ein Stilmöbel Vorschlag für Dorothea
In den Nebengebäuden wohnten die Sklaven, heute ein Freilichtmuseum mit Werkstätten.
Musizieren voller Energie an der Strassenecke.
Wir verlassen die Garden Route und fahren nördlich über den Tradouws Pass, um auf die Route 62 zu gelangen, eine alte Ost-West Verbindung mit kilometerlangen, schnurgeraden Strassen..
oft durch karge Ebenen
Die Strasse geniesst Kultstatus und wird oft mit Route 66 in USA verglichen.
Obligatorischer Zwischenstopp für alle.
Der Shop entpuppt sich als gutdottierte Bar mit etwas schräger Dekoration.
Ronnie wollte ursprünglich einen Farmstall für den Verkauf landwirtschaftlicher Produkte aufziehen.
Seine Freunde haben aber eine bessere Marketing Idee gehabt.
Wir treffen wieder auf die Engländer mit Ihrem Bus.
Alle helfen den Lunch zuzubereiten.
Die spektakulären Pässe mit Schotterstrassen und offroad Pisten in der kleinen Karoo werden auch von den Motorradfahrern sehr geschätzt.
Die Route 62 wird auch die längste Weinstrasse der Welt genannt.
Von Robertson bis nach Oudtshoorn hat es über 200 km immer wieder kleine Weingüter.
In der Nähe der Straussenmetropole Oudtshoorn treffen wir auf die ersten Farmen
Rundgang mit dem Farmer. Er zeigt uns seinen grössten Vogel, ein Kraftpaket mit 175 kg und über 220 cm gross.
Straussen werden mit getrocknetem AlfaAlfa Gras, das mit etwas Mais und Soya ergänzt wird, gemästet.
Mit 1 1/2 Jahren werden sie geschlachtet.
Das Gras wird selber lokal angepflanzt, wozu etwa 100 ha Land erforderlich sind.
Die ganze Farm selbst ist aber viel grösser: 700 ha gerodetes Land und 3000 ha Wildnis für max 400 Tiere..
Früher, vor allem wegen den Federn gezüchtet (in der Blütezeit wurden weisse Federn gegen Gold aufgewogen).
Heute spielt nur noch Fleisch eine Rolle, wenn nicht gerade die Vogelgrippe sämtliche Exporterfolge zunichte macht.
Ein Straussenei entspricht ca 24 Hühnereier….
Die Aufzucht der Jungen ist heikel, nur gerade 25% der Kücken überleben.
Ausgewachsene Strausse sind jedoch sehr robust und widerstandsfähig.
Landarbeiter: verdienen ca 400 SFr /Mt, wobei Hausmiete, Strom und Wasser-Rationen teil des Salärs sind.
Ein Straussenpaar das sich speziell eignet wird zur Aufzucht der Jungen verwendet.
(15 Tiere pro Gelege, ausgebrütet wird im Inkubator)
Garten der Amber Lodge, unser Uebernachtungsplatz.
Die Besitzer, zwei deutsche aus Freiburg bekochen uns mit Straussengoulasch und afrikanischen Spätzle (mit Strausseneiern). Lecker, lecker...
Wir fahren in die Swartberge trotz düsterem Wetter.
Wohnsitz des Gutsherrn.
Nebenan die schwarzen Landarbeiter
Hier geht die Fahrt nicht mehr weiter. Starke Strömung und 40-50 cm Wasser sind uns zu riskant.
Judith meint gelesen zu haben, man müsse einfach die Türen des Autos öffnen, damit das Wasser durchfliessen kann…..
Zurück nach Outdtshoorn, einem ehemals dank Straussenzucht wohlhabendem Städtchen.
Ausserhalb der Stadt die Township, etwas weniger prunkvoll aber immerhin mit Toilettenanlage.
Anstieg zum Swartbergpass.
Die Hänge über 1000m sind übersät mit noch blühenden Protea Sträuchern, fast wie bei uns die Alpenrosen.
Wir sind von dichtem Nebel umgeben auf einer nassen engen Schotterstrasse gehts immer höher hinauf. Mit knapper Not können wir oben das Schild „DieTop“ lesen. Kein Parkplatz, einfach nur eine unübersichtliche Kuppe.
Nach Prince Albert hinunter wird die Sicht wieder besser
Ein spektakuläres Panorama. Unser Strässchen ist äusserst steil und führt uns in diese Schlucht hinunter.
Die Passtrasse wurde um 1880 von 200 Sträflingen gebaut.
Die Strasse hat in der engen Schlucht beinahe keinen Platz neben dem Fluss.
Prince Albert, ein verträumtes Dörfchen mit schmucken Häusern...
und parkähnlichen Gärten.
Typischer Farmstall : Antiquitäten und lokale Produkte. Hier kann man auch günstig etwas essen.
Fahrt zurück nach Oudtshorn um die Swartberge herum.
Affen nehme sofort reissaus wenn sie ein Auto erblicken.
Wieder enge Schluchten
Ein Hochwasser hat kürzlich an der Strasse schwere Schäden verursacht.
Die ganze Strasse in der Schlucht war zeitweise unter Wasser...
Nach soviel nasser Schotterpiste gibts viel zutun für die Jungs.
Super motiviert und singend wird als Team angepackt.
Fahrt nach Georg, zurück auf die Gartenstrasse.
Da die Nationalstrasse nicht so abwechslungsreich ist, fahren wir eine Nebenstrasse über den Montagu Pass.
In Herold wird gerade die Hopfenernte eingefahren.
Ein Passsträsschen wie vor hundert Jahren.
Artenreiche Flora entlang der Schotterpiste
Blick auf die neue Passtrasse.
Fast wie die Carretera Austral in Chile: nasskalter Urwald und enge, ausgewaschene und glitschige Strasse.
Blick auf die Stadt Georg, die fast am Meer liegt. Hier stand früher ein kleines Zollhaus, an dem man pro Rad und Bein seinen Obolus entrichtete.
In George biegen wir auf die alte Strasse nach Knysna ab, die über sieben „Pässe" führt.
Anfänglich gehts durch dichten Urwald hoch und runter.
Oben erreichen wir eine Hochebene, total flach und sehr grün.
Die Pässe entpuppen sich als Schluchten, die quer durch die Hochebene verlaufen.
Nein, wir sind nicht im Schwarzwald, dies ist Afrika…
Hier gibts sogar grosse Sägewerke.
Einer der vielen Bäche ist tiefbraun. Ursache unklar.
Wir verlassen das Hochplateau und fahren and die Küste bei Knysna
Welch ein Gegensatz
der wilde Indische Ozean...
Unser Uebernachtungsplatz in Buffalo Bay
mit sensationeller Aussicht.
Man könnte stundenlang zusehen.
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