Donnerstag, 27. März 2014

21. Augrabies - Kgalagadi

 

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Bei regnerischem Wetter fahren wir wieder flussaufwärts in Richtung Upington.

 

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Köcherbäume sind auch hier verbreitet, sind aber gefährdet wegen Wildverbiss.

 

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 Weingüter mit Degustationskeller und Guesthhouse: nicht ganz so professionell wie in Stellenbosch, doch all die neuen Rebflächen zeigen, dass man die Zukunft  positiv beurteilt.

 

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Rebland entlang dem Oranje River (hinter dem Baumriesen).

 

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Anlage zum Trocknen von Früchten im Freien.
Die Gegend ist bekannt für Sultaninen. 

 

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Wir finden eine nette Lodge mit gepflegten, geheizten Häuschen zum Trocknen unserer Bettsachen.
Unser Kabinenaufbau ist eben eher für trockenes Klima konzipiert….  

 

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Im Garten weiden recht zutrauliche Springböcke...

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und am Teich wimmelt es von Enten, Gänsen….

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In der Lodge übernachtet auch ein Team von Mercedes, das Testfahrten mit neuen Modellen durchführt.
Der B-Mercedes ist vorne und hinten zugeklebt um keine Details preiszugeben. 

 

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Wo nicht bewässert gibts nur Halbwüste. 

 

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Wir sind auf der über 20 km langen Flussinsel Kanoneiland in einem Ferienresort direkt am 
Oranje River, dem längsten Fluss von SA gelandet. Die Quelle liegt in den Drakensbergen,
2000 km weg von der Atlantikküste.

 

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Der alte Baumbestand bietet Schattenplätzchen falls erwünscht. 

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Der Oranje River ist vom Regen stark angeschwollen und bringt viel Holz und Geschiebe mit sich.

 

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Zeit für Autounterhalt...

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und Trocknen des Ladeguts….

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Der Fluss ist hier auf beiden Seiten der Insel recht breit und es gibt nur wenige schmale Übergänge

 

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 Sagenhafte Abendstimmung...

 

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Mitten in der Stadt Upington gibts einen sehr speziellen Campingplatz am Flussufer.
Rezeption und Bar sind auf dem alten Schiff untergebracht.

 

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Am anderen Ufer liegt  der Park mit der Palmenallee, den wir auf der Hinreise nach Augrabies besucht haben.

 

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Hier werden irgendwelche Messungen durchgeführt.

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Es sind Flussmessungen, die über die aktuelle Wassermenge Auskunft geben sollen.
Fast 1000 m3/sec: würde man nie vermuten bei der relativ ruhigen Wasseroberfläche.
Der Fluss ist hier aber mindestens 12 m tief.
Man beachte den Sonnenschirm:  Blendschutz für den Laptop.

 

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Im Jahre 1988 floss der Oranje River über diese  Brücke...

 

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Kühler Morgen: Wir verlassen Upington in Richtung Norden.
Ziel ist der  Kgalagadi Transfrontier Park, ein Gemeinschaftspark von Botswana und S.A., der zur Kalahari Wüste gehört.

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Und schon legt sich der erste Löwe direkt unter unser Auto...

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Glück gehabt, es ist der Wachthund des Campingplatzes.

 

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Mehrere Salzpfannen werden nach wie vor ausgebeutet.

 

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Bald zeigen sich die ersten roten Dünen, die typisch sind für die ganze Kalahari.

 

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Dann wieder endlose grüne Savanne.

 

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Zwischenstop in Askham mit Tankstelle, kleinem Shop und ein paar Häusern. Diese nett dekorierte  Bäckerei/Konditorei hätten wir hier niemals erwartet.

 

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Gepflegte Bedienung und zum Coca Cola ein Bibelspruch...

 

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Übernachtung in der  Molopo Lodge, mit sehr gepflegter Gartenanlage. 

 

Bis zum nächsten Blog wird es etwas dauern, da wir im Kgalagadi Park auf einer geführten 4x4 Tour mitten durch die Wildnis für 4 Tage ohne Strom, Internet und Telefon sind.

Dienstag, 25. März 2014

20. Graaff Reinet - Augrabies

 

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Am  Morgen verlassen wir diesen friedlichen Ort und somit das Western Cape,
 um wieder nach Norden zu gelangen.
Unser Fernziel ist Upington. 

 

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Links und rechts  der über 20-30 km langen, schnurgeraden Strassen viel karges Land .

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Die Echse will die Strasse überqueren, ein gefährliches Unterfangen..
Zum Glück hast sehr wenig Verkehr. 

 

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 Einzelne wenige  Farmen, wo Bewässerung möglich ist.
Die Farmgebäude rechts, die ehemaligen Sklavenhäuser links.. 

 

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Nur alle 100 km gibts ein kleines Dorf, ohne Infrastruktur, dazwischen einfach nichts...

 

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Mohair Ziegen haben den Farmern einen gewissen Wohlstand ermöglicht.

 

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Rund um das Städtchen Prieska, einer grünen Oase, wird Weizen angebaut und in riesigen Silos eingelagert.

 

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Davor nochmehr Silos,  bewohnt durch Webervögel..

 

Nach 400 km versuchen wir ein Uebernachtungsplatz zu finden.
Der Campingplatz mit prächtigem Garten ist bis auf ein paar schwarze Arbeiter aus Kimberly,
(sind hier eingemietet) leer und die ältere Besitzerin nicht auffindbar.
In der nahen Lodge am Orange River ist die Rezeption geschlossen, man geniesst den Sonntag…
Wochenende in SA sind immer problematisch.
Entweder ist alles überfüllt (NP’s) oder man macht einfach den Laden dicht. 

 

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Wir entschliessen uns, auch noch die letzten 250 km bis nach Upington zu fahren.

 

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Bald ist es geschafft. Die Landschaft ist wieder richtig grün und dichter  besiedelt.
Erstmals seit 5  Wochen ist Namibia wieder in Reichweite. 

 

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Der nahe Orange River…. 

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ermöglicht  den Anbau von Zitrusfrüchten (Dörrfrüchte) und vor allem Weinbau.

 

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Unser Camping liegt am Ende einer kilometerlangen Allee mit alten Palmen.

 

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Es hat gerade noch gereicht bevor es dunkel wird.

 

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Besucher auf dem Campingplatz: Mangusten mit langem Schwanz mit weisser Spitze.

 

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Eine Horde Affen ist über den Zaun geklettert.

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Abfalltonnen werden auf alles Essbare untersucht und Papier und Plastik weitherum verstreut.

 

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Abstecher dem Orange River entlang nach Augrabies.

Wineries entlang dem Fluss, wie wir sie schon in Namibia angetroffen haben.
(Der Orange River fliesst bei Lüderitz ins Meer) 

 

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Die bekannten Augrabies Fälle: Der Fluss teilt sich vor den Fällen in unzählige  Arme auf.
Das Wasser stürzt an mehreren Stellen in  Etappen über 100 m in die Tiefe.
Momentan sind das 800 m3/h, eine riesige Menge, aber im Vergleich zum
Hochwasser von 1988 mit 8000m3/h  eine Kleinigkeit.
Alte Photos zeigen, dass der Pegelstand diese Aussichtsplattform erreichte. 

 

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Schön gefärbtes Eidechsenmännchen.

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Kampf zweier Männchen ums Harem.

 

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Wassermühle: Bei Hochwasser werden auch die Flanken des Canyons überflutet.

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Die Gischt ist richtig angenehm, bei einer Lufttemperatur um die 36°C

 

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Alte Wassermühle mit ca. 4m Durchmesser

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Auch nach dem grossen Wasserfall beruhigt sich der Fluss kaum.
Das Becken nach dem Fall ist über 100 m tief und soll Diamanten  enthalten. 

 

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Mehrere Wassermühlen haben sich über Jahrtausende im harten Granit gebildet.

 

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Einer der Seitenzuflüsse.

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Die Schlucht ist ein Paradis für Klippschliefer

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Wasser gibts nicht nur im Canyon.
Nach starkem Regen  auf dem Camping Platz.

 

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Heute ist nichts mit Grillieren. Die 4 Kochnischen sind jetzt sehr begehrt.
Gekocht wird ausschliesslich von Männern. 

 

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Überraschung nach einer regnerischen Nacht.

 

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Wir sind zum Glück auf einer kleinen Kuppe in Sicherheit.

 

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Bevor der Fluss noch weiter steigt, machen wir uns auf den Rückweg.