Wir verlassen Mirabib Richtung Süden und fahren nochmals in umgekehrter Richtung über den Gamsbergpass um dann über den Spreetshoogte Pass nach Solitaire zu gelangen.
Auch in Namibia ist Landflucht ein Thema, hier aber vor allem wegen den mangelnden Niederschlägen.
Jeder schattenspendende Baum ist für eine kurze Rast willkommen, auch wenn er in einem Flussbett steht.
Kakteen sind trotz des trockenen Klimas eher selten anzutreffen.
Straussen in freier Natur sind sehr wachsam und sofort fluchtbereit.
Grossartige Landschaften in immer neuen Variationen.
Früher zur analogen Kommunikation gebraucht, heute als Einfamilienvogelhaus zweckentfremdet.
Mehrfamilienvogelhaus: Jedes Jahr wird noch ein bisschen ausgebaut.
Der parkartige Eingang will inspiziert sein.
Dahinter das ehemalige Farmhaus, heute eine Lodge (Namibgrens).
Doch Touristen sucht man um diese Jahreszeit hier vergeblich.
Das ältere Besitzerehepaar ist am Apero und entschuldigt sich, uns nichts ohne Voranmeldung anbieten zu können...
Relikte aus alter Zeit.
Ochsenwagen für Transporte und ein paar rostige Landmaschinen zeigen, dass die goldenen Zeiten der Farmer vorbei sind.
Swart Fontein (Speetehoogte Pass): Typisch für alle Farmen, die Pumpe und das Speicherbecken.
Trotz Wind dreht sich dieses Rad wahrscheinlich schon seit Jahren nicht mehr.
Blick von der Passhöhe auf die Namib Wüste.
Von hier gehts mit einer Neigung von 23% den Berg hinunter. Nichts für schwache Nerven.
Gewitterstimmung über der Namib Wüste.
Wir erreichen Solitaire, eine Strassenkreuzung mit Tankstelle, General Store und Bakery.
Benzin wird hier in grossen Mengen getankt.
Hier ist auch Zwischenstopp für hoffnungslose Fälle.
Schotterstrassen sind nicht ungefährlich bei hohen Geschwindigkeiten.
Der General Store eher ein Museum als Einkaufszentren. Dafür werden die Niederschläge genau dokumentiert:
Januar 2014: 7 mm
Das Angebot : Ein paar Softdrinks und Büchsen.
Dafür reichen auch die max 150.- CHF die man am ATM beziehen kann.
Hier eine C klassifizierte Schotterstrasse: Auf diesen gut präparierten, breiten Pisten wird bis 80 km/h gefahren.
Unser heutiges Ziel ist beinahe erreicht: Eine Schlucht in den Naukluft Bergen.
Der Naukluft Park ist sehr tierreich: Berg Zebras, Leoparden, Rehe, Antilopen, Vögel...
Entsprechend ungewohnt sind auch die Nächte voller Tierstimmen
Unser Camp liegt an einem idyllischen kleinen Fluss, der von den Tieren als Tränke genutzt wird.
Auf einer Wanderung entlang dem Flussbett stossen wir auf Köcherbäume (oben links)
Riesige Bäume versuchen mit meterlangen Wurzeln Wasser aus Felsspalten zu nutzen.
Immer wieder finden sich kleine Wasserfälle die sich in kristallklare Pools ergiessen.
In den Pools finden sich Süsswasserkrabben...
und andere urweltartige Lebewesen.
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