Wir verlassen Windhoek Richtung Osten, durch hügeliges Gebiet
Ein paar km ausserhalb der Stadt ist die Teerstrasse bereits zu Ende
Wir lernen ein neues Strassenschild kennen: Schotterstrasse voraus
Diese afrikanischen Weiten sind für uns Schweizer ungewohnt.
In der savannenartigen Hochebene stossen wir auf erste wilde Tiere.
Springböcke mit den langen spitzigen Hörnern, die Nationaltiere von Namibia.
Die Tiere sind sehr scheu und sind nur mit Tele aufs Bild zu kriegen
Ab und zu eine Einfahrt zu einer Game Lodge mit Schildern in Deutsch und Africans.
Diese Zufahrten sind meist mehrere km lang: full privacy garantiert.
Wer sitzt den hier auf dem Haag? Sobald wir uns nähern macht sich die Pavianenbande aus dem Staub
Wir erreichen über diese Hochebene mühelos den Gamsbergpass, mit 2300 M der höchste Pass von Namibia
Vor uns gehts in die Tiefebene der Namib Wüste hinunter
Endlose Serpentinen
Wir zweigen von der Hauptstrasse ab um zu unserem heutigen Uebernachtungsplatz,
der Rooiklip Farm zu gelangen.
Die Strasse entlang einem trockenen Flussbett ist ausgewaschen und wird zunehmend enger.
Überall hängen die Nester der Weber Vögel in den Bäumen
Nach 18 km erreichen wir das Tor zur Schaffarm
Die Farm zählt mit 7’000 ha zu den kleinen Farmen Namibias.
20’000 ha sind für einen profitablen Betrieb erforderlich.
Die Farm wird von Frans und Lore geleitet, die beide eigentlich längst pensioniert wären.
Er, ein dunkelhäutiger Namibier mit holländischen Wurzeln lebt seit der Kindheit hier.
Sie, eine Deutsche ist vor 13 Jahren dazu gestossen.
Frans erwachsener Sohn lebt in der Hauptstadt Windhoek.
Die Schafe werden jeden Tag von Hirten für ein paar Stunden auf die Wiesen geführt.
Nachts sind sie im Koppel, geschützt vor Leoparden.
Wie viele dieser Kleinbauern hat Frans neben Gästezimmern ein Touristen Camp auf einer Anhöhe
unter einem nahen grossen Felsen eingerichtet.
Der Camper steht gut geschützt.
Die drohenden Gewitter zu Beginn der Regenzeit können uns nichts anhaben
Küche und Esszimmer, WC/Dusche mit kalt und warmem Wasser: alles ist vorhanden
Wir haben auf der Farm uns mit Lammkoteletten eingedeckt.
Panorama Blick von der Camp Site
Die Farmgebäude sind in der Mitte, rundherum gehört alles Land zur Farm, soweit man blickt.
Kurze Gewitter bringen ein paar Regentropfen, die dringend benötigt werden.
Regenwetter ist schönes Wetter in Namibia
Faszinierende Abendstimmung
Verzauberung der Landschaft bei Sonnenaufgang
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