Es geht entlang dem Oranje River Richtung Südafrikanische Grenze
Nach den riesigen Rebflächen wieder Wüste.
Nebst Wüstenboden gibts bei Nordoewer auch einige Felder,
die in Handarbeit von Schwarzen bearbeitet werden..
daneben grosse Obstplantagen (Pfirsiche)
Die Grenze von Südafrika passieren wir problemlos, als einzige Touristen, die bei dieser Hitze unterwegs sind.
Auf den nächsten 150 km merkt man wenig, dass man nicht mehr in Namibia ist, ausser der gut unterhaltenen Teerstrasse. Die Landschaftsbilder wiederholen sich, die Geologie kennt eben keine Ländergrenzen.
Dann die ersten Siedlungen kurz vor Springbok als Zeichen von Zivilisation.
Springbok ist ein lebendiges Städtchen mit allem was man braucht (wir, eine Bank die $ wechselt)
Ein paar Häuser im kapholländischen Stil.
Wunderbar blühende Oleander
.
Sattelschlepper von beachtlichen Ausmassen bringen Material von Kapstadt in die nördlichen Regionen.
Kompakte Felsplatten and der Oberfläche
Kleines Dorf unterwegs. Ausser einer Kirche, einer geschlossenen Tankstelle gibts ein paar ärmliche Häuser und einen Laden: nicht gerade eine Superstar aber OK
Im Laden ist es 40°C (einfaches Blechdach), keine Klimaanlage aber mit Hausbäckerei rechts.
Wir nähern uns dem Matsikama Tafelberg an dessen Fuss Van Rhyn Dorp liegt.
Auf dem Caravan Park am Dorfrand sind wir ausser einem Europäer mit Velo die einzigen Gäste.
Trotzdem gibts eingutes Nachtessen.
Wir erklimmen das Plateau einer dieser Tafelberge über den Vanrhynspass.
Fantastische Weitsicht gibt einen guten Überblick über das Land.
Auf der Hochebene liegt Nieuwoutville , ein bekannter Ausgangspunkt für Touren im Namaqua Gebiet, das für seinen Blumenreichtum berühmt ist.
Der nationale botanische Garten entpuppt sich als Oeko Farm mit trockenen Wiesen...
und ein paar wenigen Blumen.
Man kann sich kaum vorstellen, dass im August die Wiesen hier übersät sind
mit einer Vielzahl verschiedenster Blumen
(Bild aus dem Internet)
Nur Eukalyptus Bäume und einige Zedern bringen etwas Grün in die Landschaft.
Rückfahrt über 120 km Piste nach Clanwilliam durch typisches Fine Bush Gebiet
mit niedrigen Büschen und Sträuchern.
Wolfsmilchgewächs, voll von weisser Milch.
Mittendrin eine Farm mit Ackerfeld. Hier wird Getreide angebaut.
Ab und zu ein paar Vögel oder Strausse.
Wir verabschieden uns vom Hochplateau.
Blick vom Pakhuispass
Auf den Feldern im Hintergrund wird Rooibush Tee angebaut
In höheren Regionen trifft man auf Zedern, deren Bestände jedoch durch Feuer stark dezimiert wurden.
Blick vom Pakhuispass Richtung Clanwilliam
Launen der Natur. Der kleine Felsbrocken in der Mitte hält das Ganze im Gleichgewicht.
Kleiner Termitenhügel
Hauptstrasse in Clanwilliam. Der weisse Lastwagen dient als Bus mit lauter Stehplätzen.
Lauschiges Gartenrestaurant
Schmucke Kirche
Die Rooibos Fabrik ist das Zentrum der Verarbeitung von Rooibos Tee.
Die Rooiboszweige werden gehackt, feucht fermentiert und anschliessend getrocknet.
Der Tee wird empfohlen für Stressmilderung, während der Schwangerschaft, Wohlbefinden im Alter und und und...
Verkauft wird in die ganze Welt.
Wir fahren Richtung Cedar Mountains auf eine Gäste-Farm.
Das Gebiet ist bekannt für Anbau von Zitrusfrüchten.
Hier wächst auch der Rooibos.
Die Landarbeiter bringen die, in harter Arbeit in den Berghängen geschnittenen,
jungen Zweige in Bündel gepackt heim.
Die Säcke werden einzeln gewogen.
Rooibos mit nadelartigen Blättern.
Um das Material frisch zu halten erfolgt eine Zwischenlagerung in Kühlkontainern, bevor die Zweige zur Weiterverarbeitung in die Fabrik gebracht werden.
Rooibos wird vermehrt kultiviert, doch soll der Aromagehalt der Wildpflanzen höher sein.
Immer wichtiger werden Mangos als Einnahmequelle,
neben Zitrusfrüchten.
Blick vom Nieuwoudtpass auf die Farm.
Der Pass trägt den Namen des Besitzers dessen vorfahren schon 1755 hier Land besassen.
Blick auf die weiter hinten liegende Siedlung der Landarbeiter, ein staatlich gefördertes Projekt um die Schwarzen aus den Ghettos rauszuholen.
Rückfahrt nach Clanwilliams
Einzäunung einer Zitrusplantage
Wir fahren an die Atlantikküste und werden nach fast 40° Hitze von kühlen Nebelwolken empfangen.
Strandpromenade in Lamberts Bay: gestern noch Sonnenschein heute müssen wir den Faserpelz anziehen.
Der Atlantik bleibt hier immer recht kühl. Gebadet wird und nur im Hochsommer .
Open Air Restaurant direkt am Strand
Alles wird auf dem Grill frisch zubereitet.
Leckeres Buffet mit Fisch und Meeresfrüchten, dazu ein Glas Weisswein aus Stellenbosch.
Zum Abschluss gibts ein Hummer.
Der Ort wäre was für Max!