Auf der Fahrt von der Etosha Richtung Süden machen wir einen Halt im kleinen Städtchen Outjo.
Welcher Zufall, wir treffen auf einen alten Bekannten von unserer Südamerikareise:
Walter Ottiger aus dem Wallis
In der deutsche Bäckerei nebenan geniessen wir zusammen Kaffee und Apfelstrudel.
Der Vingerclip, eine markante Felssäule
Aussicht aufs Damaraland
Tafelberge, die dereinst auch als Säule enden werden.
In Khorixas machen wir eine Safari zu den Sehenswürdigkeiten des Damaralands.
Der Bus hat schon einige Jahre auf dem Buckel.
Auf der Schotterstrasse glaubt man dass der Wagen demnächst in die Einzelteile auseinander fällt.
200 km sind auf dem Program!
Motor anlassen geht nur durch rückwärts rollen.
Welwitschia mirabilis , verwandt mit Kiefern, gedeiht nur in Namibia und wird bis zu 2000 Jahre alt .
Bei alten Pflanzen sind Zentrum und die meterlange Wurzel richtiggehend verholzt.
Petrified Forest: Die versteinerten Nadelbaumstämme sind durch Flüsse vor 300 Mio Jahren von Angola hierher geschwemmt und mit Sand überdeckt worden, der die Vermoderung verhinderte.
Selbst Rindenstrukturen sind erhalten geblieben.
Trockene Halbwüste
Holz oder Stein ist die Frage.
Camiphora Strauch (Myrrhe) wird von den Himbas wegen der Duftstoffe mit Fett und Ocker gemischt und zur Hautbemalung verwendet.
Twyfelfontein ist eine Bergquelle, bei der unsicher war, ob sie auch Wasser führt,
was für die Nomaden lebensentscheidend sein kann.
Durch Winderosion entstandene, interessante Felstruktur.
Wanderung zu den 2000-5000 jährigen Fels Gravierungen und Malereien.
Die Zweifels-Quelle
Eine Art Landkarte, in den Fels graviert von den nomadisch lebenden San (Buschmänner), mit Angaben zu Wasserstellen.
Das tanzende Kudu ist als Schamane in Trance zu verstehen, der eine Person mit den oberhalb sichtbaren Heilpflanzen heilen will.
Namibia Edelweiss.
Gnu Herde mit Kudu.
Jagdszene
Bizarre Felsformationen: Löwe in Stein.
Der Guide singt uns zum Abschluss ein San Lied, mit den charakteristischen Klicklauten, die die Bedeutung der Worte verstärken.
Burned Mountain: im Vordergrund liegt Vulkanasche.
Organ Pipes: interessante Felsformation
Im Damara Land leben die alten Volksstämme der San, Himba und Herero.
In der Nähe am Brandberg wurden die Herero von den deutschen Schutztruppen entscheidend geschlagen
und in die Wüste getrieben. Von 75’000 Mann überlebten nur 15’000…...
Herero Frau zeigt uns Ihre Ketten.
Typischer Hut mit zwei Zipfeln.
Warten auf Kunden.
Die aufwändigen Kleider brauchen bis zu 12 m Stoff
Daneben spielen die Kinder.
Das Mädchen ist stolz auf seinen Autobus
Himbafrauen reich geschmückt offerieren uns ihre Handarbeiten
Die Himbafrauen streichen sich regelmässig eine Mischung aus Fett und Ocker und Essenzen auf die Haut zur Reinigung und als Schutz gegen Moskitos. Den Körper waschen kennt man nicht.
Die Weisse wird kritisch beäugt...
Sie verkauft mir nachher trotzdem ihren persönlichen Halsschmuck.
Die Haare sind kunstvoll mit Lehm umwickelt.
und enden in feinen Quasten.
Der Kopfschmuck aus Leder zeigt an, dass sie verheiratet ist.
Himbadorf: armselige Hütten…
Ein karges Leben als Jäger und Sammler
Es herrscht trotzdem reges Treiben.
Wir offerieren unsere überzähligen Lebensmittel und Kleider, die gerne genommen werden.
Holzkohle zum Kochen wird kritisch begutachtet und berochen, da nicht bekannt.
Der Kleine führt uns einen Tanz auf.
Selbst die Knaben tragen reichen Schmuck und eine spezielle Frisur.
Traditionelle Hütte aus Holz und Lehm.
Gekocht wird draussen mit etwas Holz.
Verabschiedung der Fremden.
Fata Morgana auf dem Weg nach Swakopmund: Der Atlantik hinter dem flachen,
wüstenartigen Küstenstreifen wird erstmals sichtbar.
Die Skelettküste ist erreicht.
Viele Seefahrer die hier strandeten sind elendiglich verdurstet.
Wracks und Skelette blieben einfach liegen.
Swakopmund ist eine moderne, saubere und gepflegte Stadt mit unzähligen Ferienhäuser und Appartements für all die Sommertouristen
Wie gross wohl das Haus zuhause sein muss, wenn die Ferienvilla schon solche Ausmasse annimmt.
Der Eindruck einer reichen Stadt muss relativiert werden: 40% der Leute leben nach wie vor in Blechhütten
Strandpromenade: erinnert ein wenig an San Diego am Pazifik.
Der Wohlstand in Swakopmund ist eng verbunden mit den grossen Uranminen im Hinterland
Eine rege Bautätigkeit für eine internationale Kundschaft lässt leider nicht mehr viel Strandromantik übrig.
The Wreck:
Im Strandrestaurant geniessen wir die Abendstimmung und wieder einmal ein feines Essen.
Sonnenuntergang: Auf dem Meer bilden sich erste Nebel.
Küstenlandschaft bei Walvis Bay.
Der Hafen in Wallis Bay ist der bedeutendste von ganz Namibia.
Eine grosse Sandzunge bildet einen idealen natürlichen Schutz
Von hier wird der ganze Warenverkehr nach Botswana und Zimbabwe abgewickelt.
Schiffahrt mit blindem Passagier, den die Heringe des Skippers anlockten.
Aussen nass, aber darunter trockenes Fell ..
Vorstellung fertig für heute
Den Pelikanen sind die Heringe ebenfalls nicht entgangen.
Austernzucht in der Bay: sehr nährstoffreiches Wasser ist ideal für die Muscheln.
Sekt und Austern zum Frühstück.
Robben Kolonie am Strand: es geht immer laut zu und her.
Kleine Delphine begleiten unser Boot
Schiff zum Verlegen von Telefonkabeln im Meer
Selbst bei voller Geschwindigkeit ist ein Seehund dicht hinter uns : Ein Hering in Reichweite genügt..
Noch ein blinder Passagier: Kormoran
Die Spitzkoppe auf dem Weg nach Windhoek
Einzigartige Felsformationen
Viele wunderschöne Camping Sites laden zum Bleiben ein.
Deutsche Lok an der Bahnlinie nach Windhoek
Zurück in Windhoek: Hier heisst es unseren Bushcamper nach 4,5 Monaten und 20’000 km wieder zu räumen.
Unglaublich was sich in dieser Zeit alles angesammelt hat.
Was nicht zur Standardausrüstung gehört wird in die Donation Box gegeben.
At the End: back in Windhoek
Das wäre also Afrika gewesen!
Hoffentlich haben die Blogs Euch Spass gemacht !
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