Der Ngorongoro ist ein alter Vulkan entlang dem ostafrikanischen Grabenbruch (Rift Valley)
und liegt in einer Conservation Area, die eine stark reglementierte Landwirtschaft ermöglicht.
Die Strasse von der Serengeti führt über den auf 2400 m liegenden Katerrand nach Arusha
Serena Lodge: Unser Uebernachtungsplatz am Kraterrand
fügt sich architektonisch sehr gut in die Umgebung ein.
Empfang durch die Massais, in deren Stammland wir sind.
Blick von der Lodge: Der Krater hat einen Durchmesser von gut 20 km und bildet
eine natürliche Umzäunung für diese Biosphärenreservat.
Der Boden der Caldera liegt 600m weiter unten
In deren Mitte leuchtet der helle Rand des Sodasees Lake Magadi.
Kleine dunkelgrüne Wälder entlang von Flussläufen und Sümpfen heben sich von der helleren Grasebene ab.
An den steilen Kraterhängen weiden die Massais ihre Rinder.
Die Caldera unten ist für Wildtiere reserviert.
Flamingos: Der seichte Lake Magadi zieht entsprechend viele Tiere an.
Morgenstimmung im Krater
Am Kraterrand bilden sich die ersten Nebel, wie am Tafelberg in Kapstadt.
Eine steile Kiesstrasse führt uns hinunter in die Kraterebene
Die vielen Kakteen sind typisch für das eher trockene Klima im Kraterinnern
Der Krater ist wie ein grosser Zoo, mit einer Artenvielfalt die erstaunlich ist.
Trotz relativ kleiner Parkfläche sind hier alle der Big Five vertreten:
Büffel, Elefanten, Löwen, Leoparden und Nashörner
Prachtexemplar eines Afrikanischen Büffels
Ein Schakal wartet auf eine günstige Gelegenheit
Kranich
Saftig grüne Wiesen und genügend Wasser sind ideale Voraussetzungen für die zahlreichen Wildtiere.
Unzählige Flamingos stehen im seichten Wasser des Kratersees.
Vorne warten die Hyänen auf eine Möglichkeit Beute zu machen.
Auch einige Elefanten leben im Krater, doch Herden sind selten.
In den Wasserläufen tummeln sich die Hypos.
Aus weiter Distanz, aber klar erkennbar: zwei von den noch ca 15 Nashörnern im Park.
Wilderei ist ein grosses Problem!
Somit haben wir alle der Big Five in freier Natur gesehen.
Warzenschweine
Straussen
Zebra und Gnuherde: Leben hier stationär, da es das ganze Jahr genügend Futter gibt.
Bei soviel Zebras und Gnus sind auch die Löwen nicht weit..
Sonnenbad eines jungen Löwen
Der Löwenvater ruht sich am Strassenrand aus
Savanne und grüner Kraterrand mit obligater Wolkendecke
Kalter Regenwald oben am Kraterrand
Ein letzter Blick zurück in ein faszinierendes Kleinod der Natur.
Dies wird für eine Weile der letzte Blog sein.
Wir fahren von Arusha zügig ca 3200 km nach Süden und durchqueren Tansania und Sambia,
bis wir wieder an den Viktoria Fällen sind.
Das Fahren auf den vielbefahrenen Transitrouten Tansanias ist äusserst anspruchsvoll.
Nebst vielen LKW’s sind auch Tiere, Radfahrer Fussgänger und Fahrzeugleichen auf der Strasse.
Die Verkehrssituation in den wenigen „Städten" ist unglaublich chaotisch.
Zudem lauert an jeder Ecke ein Polizist mit Radarpistole.
So bleibt dem Fahrer kaum Zeit um noch Fotos zu machen.
In Sambia bessern sich die Verhältnisse: viel weniger stark besiedelt, wenig Verkehr und lange schnurgerade Streckenabschnitte machen das Fahren nach 100 km mit mehr Potholes als Strassenbelag wieder erträglicher.
Der Unterschied der beiden Länder ist enorm :
In Tansania sind grosse Landstriche stark gerodet um genügend Land und Holz für die raschwachsende Bevölkerung zu generieren.
Überall entlang der Strasse sind Hütten, Moscheen, Buden und einfache Verkaufsstände.
Im armen nördlichen Sambia ist links und rechts der Strasse Natur pur.
Nur wenige Lehmhütten und ab und zu ein Schulgebäude säumen die Strassen.
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