Dar es Salaam TZ
Südlich von Dar es Salaam, an der Küste des indischen Ozeans.
Kilometerlanger flacher Sandstrand mit Palmen.
Fischerboote mit Segel und Ausleger.
Die Bootsrümpfe werden aus einem Mahaghonistamm geschnitzt.
Flacher Sandstrand und warmes Wasser sind ideal für Kinder.
Eisverkäufer wartet auf Kundschaft...
Hier gut sichtbar die Ausleger zur Bootsstabilisierung.
Unser Uebernachtungsplatz ist direkt hinter den Strohhütten.
Heute sind nur wenige Fische im Netz hängen geblieben: ein täglicher Ueberlebenskampf...
Die grosse Roche wird direkt auf dem Sand zerlegt.
Der eine Fischer ist nur mit einem Plasticsack bekleidet...
Vorbereitung der Netze für die nächste Ausfahrt
Feines Nachtessen : Gelbmaulfisch vom Grill.
Dar es Salaam TZ
Auf der Fähre ins Stadtzentrum herrscht ein riesiges Gedränge.
Abenteuerliche Fischerboote kreuzen unseren Weg.
Down Town der 6 Mio Stadt Dar es Salaam: sieht von weitem recht modern aus..
Dar es Salaam ist bei weitem die grösste Stadt Tansanias und zudem eine der am stärksten wachsenden von ganz Afrika. Hauptstadt ist jedoch Dodoma im Westen des Landes.
Soviel Leute wollen auch transportiert werden. Vollgestopfte Kleinbusse sind das Rückgrat des öffentlichen Verkehrs.
Bahnhof: Hier baut die Strabag eine computergesteuerte oberirdische „Metro",
doch dauert es noch eine Weile bis der erste Bus fährt.
Fischmarkt: wer nicht frühmorgens kommt hat das Nachsehen...
Keine Moschee in der Nähe: Second Hand Schuhe aller Grössen.
Eines der wenigen Denkmäler: eine eigentliche Altstadt sucht man vergebens.
Kardinalskirche, die Hauptkirche in Tansania
Mehr als 50 % der Einwohner Dar es Salaam’s sind Christen...
Open Air Museum mit verschiedensten traditionellen Hüttenformen
Der Schnitzermarkt: Der Generationenbaum aus lauter Figuren.
Ebenholzimitation: Das Holz wird mit schwarzer Schuhwichse eingefärbt.
Lokaler Markt
Wasserlachen zwischen Verkaufsständen sind nichts aussergewöhnliches.
Stone Town / Zanzibar TZ
Die bekannte Gwürzinsel liegt nördlich von Dar es Salaam. Auf der Hauptinsel leben 1.3 Mio Einwohner, zu 90 % Muslime. Auf Zanzibar gibt es Unabhängigkeitsbestrebungen, um den Einfluss Dar es Salaams zu beschneiden, insbesondere seit Oel und Gas auf den Inseln gefunden wurde.
Entlang der Strasse vom Flughafen ins Stadtzentrum reihen sich trostlose Plattenbauten
in desolatem Zustand aus DDR Zeiten.
Enge Gassen in der Altstadt von Stone Town, die zum UNESCO Weltkulturerbe zählt.
Es besteht überall grosser Renovationsbedarf..
Die meisten Häuser zeigen arabische oder indische Stilelemente.
Rege Bautätigkeit herrscht besonders im Bereich Hotellerie.
Main Contractor fürs neue Hyatt Hotel Projekt: Chinese Railway Engineering...
Unsere Absteige: ein historisches Hotel, Ende 18 J.h gebaut.
Auch das Mobiliar ist stilgerecht, aber etwas gewöhnungsbedürftig.
Arabisch geprägter Innenhof mit Pool.
Sicht von der Hotelterrasse auf den Hafen:
Container Schiffe und Fährboote sichern die Verbindung zum Festland.
Das Meer ist recht warm für unsere Begriffe, doch muss man sich jedesmal wieder überwinden reinzutauchen.
Dhau und Yacht: zwei Welten, unterschiedlicher gehts fast nicht.
Abendstimmung: Wolken ziehen auf...
Am Abend offerieren Gassenküchen lokale Spezialitäten.
Hummer auf Naanfladen: eine Exklusivität.
Zanzibarische Pizza: es geht auch ohne Pizzaofen.
Am anderen Morgen: Es regnet in Strömen….
Eigentlich sollte die Regenzeit vorüber sein.
Der Regen spült allen Dreck von den Strassen direkt ins Meer.
Schmuckes Haus im Kolonialstil
Geburtshaus von Freddy Mercury: ein Muss für jeden Stadtrundgang.
Der „Basar“: enge verwinkelte Gassen.
Schwere Holztüre im indischen Stil (Rundbogen)
Das alte Fort, von den Portugiesen erbaut.
Die alte Stadtmauer am Hafen.
House of Wonder: einstmals Sitz des omanischen Sultans.
Herrschaftliche Paläste, wie in Venedig...
Friedliches nebeneinander: Es gibt nur zwei christliche Kirchen in der Stadt, aber etwa 80 Moscheen..
Dachterrassen und eng beieinander liegende Blechdächer sind typisch für das alte Stonetown.
Alter Palast, heute Hotel.
Die Balkone zeigen den indischen Einfluss..
Prachtvoll geschnitzter Rundbogen.
Kleiner Platz im Stadtzentrum: Hier treffen sich traditionell nur die Männer für einen kleinen Schwatz.
Sklavendenkmal: Zanzibar war ein wichtiger Umschschlagplatz für Sklaven aus Zentralafrika.
Sklaven wurden versteigert für umgerechnet ca 2 SFr.
Vor der Versteigerung wurden die Sklaven unterirdisch in Verliessen über mehrere Tage ohne Wasser und Brot gefangen gehalten.
Heute steht eine Kirche auf dem Versteigerungsplatz…
Hier eine Gedenkplatte an David Livingston der viele Sklaven gekauft hat, um sie später in die Freiheit zu entlassen.
Die Kirchenorgel, eine der ganz wenigen in Afrika.
Koranschule: hier werden nicht nur religiöse Themen vermittelt, sondern auch praktische Fähigkeiten wie Schwimmen….
Geröstete Maiskolben sind beliebt auf dem Markt.
Der Hühnermarkt: Schlachten, Brühen, Rupfen, alles an einem Ort.
Frische Poulets...
Gemüse: farblich immer schön assortiert
Metzgerei: Alles wird verwertet, auch Kuhköpfe...
Das Fischangebot ist reichlich, aber oft zu teuer für Familien.
Sehr speziell: blaue Krabben
Fisch, Chicken, Beef oder Goat gefällig?
Alles frisch vom Grill .
Günstiger Fisch: die kleinen Sardinen werden per Velo bis vors Haus geliefert.
Auf einer Gewürzfarm:
Eine Landschaft, ähnlich tropischem Regenwald.
Die Biodiversität auf Zanzibar ist erstaunlich.
Im folgenden eine kleine Auswahl:
Wohnsiedlung der Landarbeiter auf der Farm.
Hinten eine katholische Kirche, vorne links eine Moschee.
Kahles Schulzimmer mit einfachstem Mobiliar.
Nebenan die Koranschule. Die Kinder knien vor den Bänken.
Jeder hat sein kleines Büchlein mit arabischen Schriften.
Frucht mit Muskatnuss und Macis (rote Umhüllung).
Beide werden getrocknet zum Würzen verwendet .
Maniok: Die Wurzeln sind ein Kartoffelersatz. Die Blätter werden zu Spinat verarbeitet.
Junge Maniok Stecklinge
Der Gewürznelkenbaum: Die Blütenknospen werden mit Hilfe von Leitern gepflückt.
Der Handel mit „Gewürznägeli“ ist Staatsmonopol.
Kulturland mit Gewürznelkenbäumen und Maniok.
Zimtstrauch: Die Rinde regeneriert sich immer wieder.
Unter dem riesiger Mahagoni Baum erklärt unser Führer Mohammed die exotische Pflanzenwelt der Insel.
Er selbst ist Agronom, arbeitet aber momentan für eine Agentur als Guide für Deutsche Touristen. Mohammed hat die deutsche Sprache auf Zanzibar erlernt und war noch nie in Europa. Er ist verheiratet und lebt mit der Familie in einem Zimmer eines Einfamilienhauses, das er mit 2 anderen Familien teilt.
Seine Frau arbeitet teilweise als Schneiderin.
Kletterpflanzen auf Mahagoni Baum
Pfeffer ist eine Schlingpflanze
Je nach Reifegrad sind die Körner grün oder rot.
Chili, die scharfen Kleinen
Wilder Kaffeebaum (Robusta)
Ginger: Wurzeln haben auf Zanzibar ein recht intensiven Geschmack.
Vanilleschoten
Jack Fruit: riesige Früchte an Baumriesen
Der „Lippenstiftbaum"
Die Kerne in den Früchten sind stark rotfärbend.
Der Farbstoff eignet sich für Gesichtsbemalung.
Kakao Früchte: wachsen nur am Stamm.
Kakao Bohnen mit süsser schleimiger Umhüllung.
Akrobatische Einlage:
The Butterfly Man holt uns Kokosnüsse von einer 20 m hoher Palme runter
Einziges Hilfsmittel: ein Kokosseil an den Füssen.
Die orangen Wurzeln der Curcuma Pflanze werden als Lebensmittelfarbstoff verwendet.
Zitronengras: als Tee oder als Aroma verwendet.
Exotisches Früchtebuffet zum Abschluss
Landestypisches Mittagessen in Privathaushalt.
Rechts das Wohnhaus, in der Mitte die aussenliegende Küche und die Köchin.
Alle sitzen am Boden, für Europäer gibts sogar Messer und Gabel.
Reichhaltiges Menu: Reis Pilau mit Sauce, Maniok Spinat, Ratatouille,Hühnchen und Fisch.
Das Wohnzimmer: Düsterer Raum mit Fernseher in der Mitte, links und rechts ein Sofa.
Waschküche und Bad.
Das Wasser vom Dach wird in einer Tonne aufgefangen.
Küche mit Gasherd
Gutes Essen ist nicht eine Frage der Küchenausrüstung...
Auch der Kohleofen wird immer noch gebraucht.
Liebe Judy, lieber Dani, jetzt habe ich gerade die tollen Bilder aus Tanzania und Zanzibar angeschaut, alles ganz herrlich exotisch und einfach wunderbar. Ich schaue immer wieder mit viel Begeisterung in Euren Blog und bin immer fasziniert von Eurer Reise, von den Landschaften, Leuten, Tieren, Pflanzen.....Hier haben wir wechselhaftes Wetter, im Moment leider kühl. Haben heute am Muttertag ein Fährtli in den schönen Thurgau unternommen. Ganz herzliche liebe Grüsse und weiterhin viel Spannendes und keine Pannen. Barbara Almasi
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