Dorfrundgang in Mikumi:
Vom unserem Campingplatz gehts erst über die Felder ins nahe Mikumi.
Das zähe Elefantengras wird über 2m hoch und ist für Vieh ungeeignet.
Jede noch so kleine Fläche wird für Mais oder Hirsen- Anbau genutzt.
Am Boden gedeihen wilde Kürbisse, Zuchetis, Gurken etc
Ein paar alte Mangobäume stehen noch, ansonsten ist viel abgeholzt worden.
Wohnhaus: Sieht idyllisch aus, ist aber harte Realität.
Toiletten werden ausserhalb des Hauses installiert.
Die meisten Häuser haben sowieso kein fliessendes Wasser.
Dorfstrasse
Trotz viel Erde und Schmutz auf den Strassen: Die Kleider sind immer sauber und ums Haus wird jeden Tag gewischt.
Wenn Weisse zu Besuch da sind, kommen alle aus dem Haus.
An Nachwuchs scheint es in Tansania nicht zu hapern.
Der junge Mann hast sich sein Mittagessen geholt.
Häuser haben meist einen kleinen Innenhof und nebenan einen Gemüsegarten….
mit ein paar Bananen und Papayabäumen
Etagenhaltung für das Säule. Der Dreck unten kann so leichter entfernt werden
Gartenlaube mit Sitzbank für die Kleinen
Ohne Kontakthemmungen: Die Bande will mit uns spielen...
Aus Mais, Reis und Kochbananen werden leckere Häppchen zum Frühstück auf dem Holzkohleherd zubereitet.
Was übrig bleibt wird verkauft, 5 Rp das Stück.
Holzkohle Tagesrationen
Der Dorfplatz
Junger Bursche des Matinga Stammes, ähnlich traditionell gekleidet wie die Massai
Matinga Frau in traditionellem Gewand: muss schon fast als elegant bezeichnet werden.
Viele Tätigkeiten werden sitzend verrichtet.
Hier auf einem kleinen Klappstuhl aus Holz.
Hahnenkampf auf dem Dorfplatz
Oft wird Gemüse gerüstet und gekocht angeboten.
Wasserverkäufer: Jeder Haushalt ohne fliessendes Wasser kauft sich jeden Tag 1 Kanister….
oder man geht zu den Enten am Bach..
um Wasser zu holen...
Junge Dorfschönheit.
Foto aus der Hüfte geschossen, da man auch hier realisiert hat, dass Touristen oft Geld dafür anbieten.
Zubereitung von Maisbrei für die Pause der Schulkinder.
Die Klassengrössen liegen bei 100 Kindern….
Bis zu 3 Kinder teilen eine Bank
Es ist Mittag, alles strömt ins Freie.
Die Klassengrösse liegt bei 100 Kindern….
Jeder möchte mit aufs Foto.
Man beachte die Besen und Klingen zum Säubern des Pausenplatzes ..
Muslimische Mädchen können nur fotografiert werden, wenn sie anderweitig abgelenkt werden.
Schulmädchen: immer adrett und sauber angezogen.
Auch hier steht Fussball hoch im Kurs
Während der Regenzeit stehen die Hütten meist im Wasser, das nur langsam versickert.
Der Dorfmarkt
Pfaff Handnähmaschine: gut gepflegt und funktioniert immer noch bestens.
Man findet immer wieder etwas Zeit für das beliebte Bao Spiel (Deutsch auch Serata).
Bananen kauft man hier per Stück, anstelle Kleingeld kriegt man hier noch eine oder zwei Bananen dazu..
Idylle vor dem Beauty Salon, der auch prepaid Telefonkarten verkauft.
Die jungen Mädchen sind beide mit Ihrem Mobiltelefon beschäftigt..
Krämerladen wie zu Tante Emma’s Zeiten..
Zwischendurch bleibt immer Zeit für ein Spielchen..
Lokale Fische werden frisch frittiert.
Metzgerei: Die Auswahl ist nicht sehr gross.
Fleischstücke werden mit dem Beil auf dem Spaltstock abgehackt.
Schneiderei: Zuschneiden von Stoffmustern.
Geglättet wird mit dem Holzkohleeisen im Vordergrund...
Zuckerrohr Verkäufer
Schreinerei und Tischlerei: erstaunlich was auf dieser einfachen Werkbank alles produziert wird.
Hier werden auch die vielen Schulbänke hergestellt .
Vielseitiges Angebot aus lokaler Produktion.
Junge Männer vor der Bar: Getrunken wird lokal gebrautes Hirsebier und andere lokale „Spezialitäten".
Alkohol und Arbeitslosigkeit ist ein echtes Problem hier
Velowerkstatt
Maisverarbeitung: Die Hüllschicht wird den Tieren verfüttert.
Abfallentsorgung: Man gräbt ein Loch und füllt es mit Abfall wieder zu.
Ausflug in die Hügel zu Siedlungen der Massai:
Der Dorfchef mit Tochter: Traditionelle Kleidung und Schmuck, aber mit Goldarmbanduhr und Handy.
Seine fünf Frauen leben nur teilweise hier, da diese, wie bei allen Nomadenstämmen, mit den Rinderherden dem besten Futterangebot nachgehen
Die Ehefrau ist jedoch recht modern gekleidet..
Schaf-Kral mit Dornenhaag als Schutz gegen wilde Tiere.
Der Schafstall
Hier finden Mutter und Neugeborene Schutz
Aussen das Nachtlager des Hirten mit Kochstelle.
Unter der Lederhaut liegt sein Messer und der Schlagstock
Massei tragen immer einen Stock oder Speer bei sich
Massei leben hauptsächlich von der Viehzucht.
Hütten aus Lehm, Holzstangen und Stoh..
Der Reis in der Schüssel wird schön geteilt. Wenn der Kleine zuviel aufs Mal rausnimmt, greift seine Schwester korrigierend ein
Junger Massei: stolze Haltung
Mutter mit Kind
Stoffe mit sehr schönen traditionellen Mustern
Neue Technologien interessieren immer...
Am Schluss gibts noch eine traditionelle Tanzdarbietung mit hohen Hüpfern aus dem Stand.
Ausdauer ist hier gefragt. Kein Problem für die gut trainierten Massei’s
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